Viele fragen mich oft, ob es normal ist, dass der Hundekot weniger und heller wird nachdem man von Trockenfutter auf BARF umgestellt hat.

Manche Hundebesitzer machen sich Sorgen, ob alles wichtige „rauskommt“ wenn die Menge an Hundekot sich auf ein Drittel reduziert. Das ist vollkommen normal. Das passiert, weil das Futter viel effizienter verdaut wird. Rohfutter enthält keine Zusätze und der Körper des Hundes kann fast alles verwenden – Deshalb sind die „Überbleibsel“ deutlich kleiner.

Kotfarbe und –Konsistenz verändert sich meist extrem, wenn man auf BARF-Ernährung umstellt. Die Farbe wird heller und die Konsistenz härter. Das passiert wegen der verfütterten Knochen und ist völlig normal. Nur wenn der Kot so hart wird, dass der Hund Probleme hat es auszuscheiden, dann sollten sie überlegen die Ernährung etwas zu verändern. Dass der Hund während des Kotens drücken muss, ist meistens gut für die Körpermuskulatur und auch für die Analdrüse, die so effektiv gesäubert werden, wenn der Kot etwas härter ist. Hunde, die früher Probleme mit der Entleerung hatten und unter Entzündungen der Analdrüse litten, werden merklich Erleichterung spüren, wenn sie zur BARF-Fütterung wechseln. Aber das Füttern hilft nicht immer bei Analdrüsenproblemen: zum Beispiel wenn die Erkrankung durch den Körperbau kommt.

Manchmal fragen mich Leute, warum der Hund mehrere Male auf der selben Spazierstrecke kotet. Das ist auch normal, weil härtere und deshalb trockenere Stühle etwas Bewegung brauchen, um sich im Darm voran zu bewegen. Deshalb sollte der Hund nach jeder rohen Mahlzeit Auslauf bekommen. Wenn der Hund nur wenige Male am Tag draußen ist, dann ist es gut dem Futter Fett oder Ballaststoffe hinzuzufügen, damit der Kot weich bleibt und der Hund keine Verstopfung bekommt.

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